A4 Neue Axenstrasse

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WAS PASSIERT MIT DER ALTEN AXENSTRASSE?

Ziel der Neuen Axenstrasse ist es, dass aller Durchgangsverkehr auf dieser Strasse abgewickelt wird. Die Gesamtkapazität der beiden Strassen wird so begrenzt, dass eine Kapazitätserhöhung ausgeschlossen ist. Aus diesem Grund sind auf der alten Axenstrasse Massnahmen vorgesehen, die ihre Leistungsfähigkeit einschränken und eine Nutzung als Ausweichroute deutlich erschweren. Die alte Axenstrasse wird auf die Bedürfnisse des Langsamverkehrs ausgerichtet und entsprechend umgebaut respektive neu signalisiert. So sind entlang der alten Axenstrasse z. B. Abstellflächen an touristisch interessanten Stellen und durchgehende Radfahrstreifen vorgesehen. Die diesbezüglichen Detailplanungen sind derzeit in Gange. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 60 km/h reduziert. Durch die Flankierenden Massnahmen (FlaMa) werden verschiedene wichtige Ziele erreicht:

  • Das Dorf Sisikon wird nachhaltig vom Durchgangsverkehr entlastet.
  • Die Anschlüsse nach Riemenstalden und Morschach werden modernisiert, so dass die beiden Gemeinden weiterhin jederzeit gut erreicht werden können.
  • Die alte Axenstrasse wird für Touristen, Radfahrer und Fussgänger aufgewertet und sicherer gemacht. 
  • Dadurch erhält die Region im Einflussbereich der alten Axenstrasse Impulse, um sich touristisch weiter zu entwickeln. 


Die alte Axenstrasse muss gleichzeitig so ausgestaltet sein, dass sie für alle Verkehrszustände – unter anderem bei Sperrung eines oder beider neuen Tunnels – angemessen verfügbar bleibt. Die alte Axenstrasse hat viele, geometrisch rasch wechselnde Abschnitte. Sie liegt in einer «Landschaft von nationaler Bedeutung» gemäss Bundesinventar BLN. Ein massiver Ausbau würde den Schutzzielen des BLN-Gebiets widersprechen. Aus diesem Grund kommen nur punktuelle und behutsame Lösungen in Betracht. 
Die Massnahmen erfordern vereinzelt lokale, geringe Anpassungen der alten Axenstrasse. Diese Anpassungen werden in enger Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) gestaltet.

ORTSDURCHFAHRT SISIKON

Die Umgestaltung der alten Axenstrasse beinhaltet auch die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt von Sisikon. Wegen der engen Platzverhältnisse kommen Massnahmen, die eine Verbreiterung der Strasse nach sich ziehen, nicht in Betracht. Im Vordergrund stehen Flankierende Massnahmen wie Mischverkehrszone, Kernfahrbahn, Eingangspforten bei den Dorfeinfahrten und Gestaltung der Verkehrsknoten. Die Umgestaltung wird in der nächsten Projektierungsphase konkretisiert und kommuniziert.
 Im separaten Erhaltungsprojekt wird die alte Axenstrasse durch den Bund totalsaniert, bevor sie an die Kantone Schwyz und Uri übergeben wird.

 

 


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