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DER MORSCHACHER TUNNEL

Der Morschacher Tunnel ist 2889 Meter lang und weist zwei Fahrspuren von je 3.875 Meter Breite auf. Alle 150 Meter werden Hydranten- und SOS-Nischen angeordnet. Der Fluchtweg befindet sich im Werkleitungskanal (WELK) unter der Fahrbahn; Fluchtwegabgänge aus dem Tunnel sind im Abstand von jeweils 300 Metern angeordnet. Zudem werden alle 900 Meter beidseitig Ausstellbuchten eingebaut.

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Baumethode und Bauvorgang

Der Tunnel wird vom Portal Ingenbohl aus konventionell im Sprengvortrieb ausgebrochen. Aufgrund der grossen bautechnischen Risiken (Karstwasser, Karsthöhlen, Störzonen) sowie aus finanziellen Überlegungen wird auf den Einsatz einer Tunnelbohrmaschine verzichtet. 

Installationsplätze

Der Hauptinstallationsplatz liegt in Ingenbohl zwischen dem Nordportal und der bestehenden A4. Hier befindet sich auch der Platz, wo das Ausbruchmaterial bis zur Wiederverwendung zwischengelagert wird. Ein zweiter Installationsplatz befindet sich im Gebiet «Ort» beim Südportal des Morschacher Tunnels.

Erschliessung

Die Erschliessung der Baustelle erfolgt vom Installationsplatz über Baupisten zur Schönenbuchstrasse. Von dort zur heutigen A4 wird ein provisorischer Halbanschluss erstellt. So können Baufahrzeuge von Norden direkt in die Schönenbuchstrasse abfahren bzw. von dort auf die A4 Richtung Norden einfahren. Fahrzeuge aus dem Süden müssen über den bestehenden Anschluss Ingenbohl wenden. Das Wohn- und Gewerbequartier Gätzli wird so vom Bauverkehr weitgehend entlastet.

Werkleitungskanal (WELK) mit Sicherheitsstollen

Unter der Fahrbahn liegt – gemäss einer Forderung des Bundesamts für Strassen – der WELK, in dem sich u.a. Strom- und Wasserleitungen befinden. Auch der Fluchtweg führt über den entsprechend ausgebauten WELK. Damit kann auf einen separaten Sicherheitsstollen verzichtet werden, was sowohl aus bautechnischen als auch finanziellen Gründen sinnvoll ist. 

Abluftbauwerke

In Ingenbohl und Petersort befinden sich je eine Lüftungszentrale mit Abluftstollen, Abluftschacht und überirdischem Auslass. Der wichtigste überirdische Auslass liegt beim Nordportal und ist rund 10 Meter hoch. Im Innern des Tunnels ist zusätzlich eine Mittelzentrale für die elektrische Versorgung vorgesehen.


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