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DER SISIKONER TUNNEL

Die Länge des Sisikoner Tunnels beträgt 4442 Meter. Das Portal im Norden befindet sich im Gebiet «Ort» nördlich von Sisikon. Von dort führt der Tunnel leicht ansteigend in den Berg, um den bestehenden SBB-Tunnel überqueren zu können. Das Riemenstaldertal unterfährt er in einem weiten Rechtsbogen. Das Südportal liegt im Gebiet Gumpisch. Auch im Sisikoner Tunnel sind alle 150 Meter Hydranten- und SOS-Nischen angeordnet, alle 300 Meter befindet sich ein Fluchtwegabgang und alle 900 Meter beidseitig Ausstellbuchten.

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Baumethode und Bauvorgang

Der Sisikoner Tunnel wird wie der Morschacher Tunnel auf der ganzen Länge im Sprengvortrieb im Vollausbruch erstellt. Die Bauarbeiten erfolgen wegen der engen Platzverhältnisse an den beiden Portalen zur Hauptsache vom Zwischenangriff «Dorni» aus. Der Sisikoner Tunnel wird ab dem Zwischenangriff Dorni gleichzeitig nach Norden und nach Süden vorgetrieben.

Zwischenangriff «Dorni»

Der Sisikoner Tunnel wird zum grössten Teil vom Gebiet Dorni nördlich von Sisikon über einen Erschliessungsstollen realisiert.  Über diesen Zwischenangriff erfolgt die gesamte Ver- und Entsorgung für den Bau des Haupttunnels sowie der Abluftbauwerke. Im Betriebszustand dient der Stollen zur Ableitung des Fahrbahn- und Bergwassers des Sisikoner Tunnels.

Installationsplätze

Der Hauptinstallationsplatz ist ebenfalls im Gebiet Dorni vorgesehen. Die Erschliessung erfolgt hauptsächlich über die Axenstrasse. Das Ausbruchmaterial wird auf dem Seeweg mit Nauen abtransportiert. Dafür sind bedeutende Transport- und Umschlagsinstallationen – Schiffsanlagestelle, Förderbänder, Übergabestellen – notwendig. Ein weiterer, kleinerer Installationsplatz liegt im Gebiet Gumpisch sowie in «Ort».

Werkleitungskanal (WELK) mit Sicherheitsstollen

Unter der Fahrbahn liegt – gemäss einer Forderung des Bundesamts für Strassen – der WELK, in dem sich u.a. Strom- und Wasserleitungen befinden. Auch der Fluchtweg führt über den entsprechend ausgebauten WELK. Damit kann auf einen separaten Sicherheitsstollen verzichtet werden, was sowohl aus bautechnischen als auch finanziellen Gründen sinnvoll ist.

Abluftbauwerk

In Ort und Buggi befinden sich die Lüftungszentralen mit Abluftstollen, Abluft- bzw. Rauchauslass. Im Innern des Tunnels sind zusätzlich vier Mittelzentralen für die elektrische Versorgung vorgesehen. 

 

 


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